Wie des öfteren..

plagt mich die Einsamkeit und die Angst. Und die Angst, vor immer länger anhaltender Einsamkeit und Angst. Ich fühle mich vernachlässigt. Ich fühle mich irgendwie nicht einmal richtig existent. Irgendwas läuft mächtig falsch in meinem Leben.
Und darüber bin ich nun zusätzlich noch traurig.
Und ein bisschen verwundert bin ich auch. Ich bin aufmerksam, eine gute Zuhörerin, nett und freundlich und ich gebe anderen Aufmerksamkeit und ich weiß, wie ich andere ermutigen und aufbauen kann.
Gerade das scheint irgendwie nicht anzukommen.
Als ich noch - vom Verhalten her - weniger sozial war, war ich definitiv weniger einsam.
Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass ich nun einmal mein Umfeld radikal geändert habe und in bereits bestehenden Freundschaften und jahrelanger Kameradschaften vertraute neue Freundschaften schlecht aufbauen lassen.
Bäh. Eigentlich bin ich in der perfekten Lage, mich damit abzufinden und für den Rest der Schulzeit eine richtige kleine Streberin zu werden, aber das passt nicht zu mir, dazu bin ich eben doch noch zu sehr ein soziales Wesen. Ich warte viel mehr auf tiefgründigeren Kontakt, aber ich muss auch zugeben, dass ich ziemlich passiv bin.
Was natürlich daran liegt, dass meine Selbstsicherheit eben doch unter dieser Situation leidet. Teufelskreis.
10.9.10 22:07
 


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